Einbruchschutz-Förderung der KfW

Eine Förderung für den Einbruchschutz hatte die Politik schon lange angekündigt. Nun wurde das Programm gestartet: Die entsprechenden staatlichen Zuschüsse können bei der KfW-Bank beantragt werden.

Der Staat gibt für Investitionen im Bereich Einbruchschutz bei Ein- und Zweifamilienhäusern bzw. Eigentumswohnungen einen Zuschuss von zehn Prozent der Investitionssumme. Diese Zuschussvariante ist Teil des KfW-Programms 455 „Altersgerecht Umbauen“ und dort eigens unter Einzelmaßnahmen für den Einbruchschutz angeführt. Die Zuschusshöhe beträgt mindestens 200 € und maximal 1.500 €. Gefördert werden also Investitionen zwischen 2.000 € und 15.000 €.

Die Kreditvariante zur Förderung des Einbruchschutzes kann ab dem 1. April 2016 beantragt werden.

Beim Einbruchschutz gelten technische Mindestanforderungen, die nur durch einen Fachbetrieb garantiert werden können. Die Einschaltung eines Sachverständigen ist bei einer Einzelmaßnahme „Einbruchschutz“ nicht notwendig.

Gefördert werden folgende Maßnahmen:

  • Einbau und Nachrüstung von Haus- und Wohnungseingangstüren
  • Nachrüstsysteme für Fenster
  • Einbruchhemmende Gitter und Rolläden
  • Einbruchs- und Überfallmeldeanlagen
  • Baugebundene Assistenzsysteme, Not- und Rufsysteme, Bewegungsmelder

Werden Fenster nicht nachgerüstet, sondern komplett ausgetauscht, wird der Einbruchschutz wie bisher über das Programm „Energieeffizient Sanieren“ gefördert. Hierfür müssen die Mindestanforderungen an die Energieeffizienz eingehalten und dies durch einen Sachverständigen bestätigt werden.

Gerne lassen wir Ihnen auch noch mehr Informationen und Details zur Förderung zukommen. Unter anderem enthalten unsere Informationen einen Musterantrag. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich von der KfW gebührenfrei beraten zu lassen unter der Telefonnummer 0800 539 9002.

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